Vita

Elena Roeder studierte klassischen Gesang bei Bernhard Horn und Rebecca Martin  sowie funktionale Stimmbildung bei Johanna Sander und Michael Heptner. Besonders geprägt haben sie darüber hinaus Meisterkurse bei John Norris und Edson Cordeiro.

Sie besuchte die Schauspielschule Gospel-Art-Kolleg und Theater-Workshops bei Jean-Francois Drozak, Marsha Cox und Doris Heinrichsen. Angeregt durch Kurse in Tanzimprovisation bei Eleanora Allerdings, Anne Devries und Raksan gilt ihr besonderes Interesse den verschiedenen Möglichkeiten ganzkörperlichen Ausdrucks.

Entsprechend sind ihre Solo-Programme keine herkömmlichen „Liederabende“, sondern verbinden Gesang, Tanz und Performance. Dabei geht es immer auch um die Frage, wer wir sind und was uns Menschen im Inneren bewegt.
Beispielsweise erforscht das Stück „Wenn Frauen lieben“, welche emotionalen Zustände man durchlaufen kann, während „Passion or not to be“ die Gefühle, von denen diverse Arien erzählen, wörtlich nimmt und direkt in Bewegung übersetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt Ihres Repertoires liegt in der Alten Musik. So arbeitete sie mit Pia Praetorius zusammen, konzertierte mit dem Madrigal-Ensemble „anDante“ und trat mit der Pianistin Sylvia Ackermann in der Abteilung für historische Instrumente im Germanischen Museum. Mit der Lautenistin Christine Riessner gestaltete sie einen Abend im Rahmen der „Tage Alter Musik“ in Nürnberg.